ESRS 2026 Webinar: Was hat sich wirklich geändert? Das Update in 60 Minuten.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU wurde neu vermessen. Mit dem am 3. Juli 2026 verabschiedeten delegierten Rechtsakt liegen die vereinfachten ESRS vor: Die Pflichtdatenpunkte sinken um mehr als 60 %, die Gesamtzahl um über 70 %. Die Wesentlichkeitsanalyse folgt einem Top-down-Ansatz auf Themenebene, Fair Presentation bezieht sich auf den Gesamtbericht, und eine Executive Summary kann die wesentlichen Themen voranstellen. Verpflichtend gelten die Standards ab dem Geschäftsjahr 2027, freiwillig bereits für 2026. Für Unternehmen unter 1.000 Beschäftigten kommt ein freiwilliger Standard mit einem Value-Chain-Cap, der Informationsanforderungen großer Unternehmen an ihre Lieferanten begrenzt.

Gleichzeitig kursieren Fehleinschätzungen: von „90 % weniger Aufwand“ bis „die Wesentlichkeitsanalyse entfällt“. Beides stimmt nicht.

Inhalte

  • Was sich geändert hat: Struktur, Datenpunkte, Wesentlichkeit, Übergangsregeln, Executive Summary.
  • Was nur so klingt, als hätte es sich geändert: Mythos vs. Realität.
  • Was das für Unternehmen, die ab 2027 erstmals berichten, und Unternehmen, die bereits berichten und ihren Aufwand neu ausrichten bedeutet.
  • Welche Fragen Wirtschaftsprüfer voraussichtlich stellen werden.

Zielgruppe

Nachhaltigkeits-, Finanz- und Compliance-Verantwortliche, Geschäftsleitungen, Aufsichtsräte.

Format

Online-Fachwebinar, 60 Minuten (ca. 45 Minuten Input, ca. 15 Minuten Q&A), kostenfrei.
Sprache: Deutsch.
Aufzeichnung und Foliensatz für angemeldete Teilnehmende im Nachgang.

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